Zielgruppe(n)

Fachkraft, Leitungskraft

Ausschreibung

Gewaltsituationen können in Einrichtungen und Diensten der Eingliederungshilfe in verschiedenster Form auftreten. Teilweise gelten sie sogar als Berufsrisiko. Gleichzeitig besteht die gesetzliche Verpflichtung, das Auftreten von Gewalt in den Einrichtungen und Diensten zu verhindern. Viele soziale Unternehmen stehen vor der Herausforderung, Gewaltschutzkonzepte entwickeln zu müssen.

In diesem Seminar erlangen Fachkräfte der Eingliederungshilfe für erwachsene Menschen das Wissen für die Tätigkeiten als Präventions- und/oder Meldebeauftragte.

In den sechs Tagen der Weiterbildung werden folgende Themen behandelt:
- Wie entsteht Gewalt? – Grundlagen, Begriffsklärung, Erscheinungsformen, Risikofaktoren
- Wer übt wem gegenüber Gewalt aus? - Ebenen der Gewalt
- Wo fängt Gewalt an? - Schwierigkeiten und Grenzüberschreitungen wahrnehmen und thematisieren, Kommunikation und Körpersprache
- Präventionsmöglichkeiten - Analyse von krisen- und gewaltfördernden Aspekten, Stärkung der Ressourcen als Element der Gewaltprävention
- Interventionsmöglichkeiten - Analyse zur Verfügung stehender Interventionen, Interventionsketten für vermeintlich unbegründete oder begründete Vorfälle, Verdachtsfälle und vermutete Vorfälle
- Entwicklung und Formulierung eines institutionellen Präventions- und Interventionskonzeptes als Bestandteil des Rahmenschutzkonzeptes
- Partizipation der Nutzer/-innen - Präventions- und Interventionsmaßnahmen nachvollziehbar gestalten, Nutzer/-innen an der Ausgestaltung des Schutzkonzeptes beteiligen und an der Umsetzung mitwirken lassen

Abschluss
Nach Absolvierung der Seminartage und der Anfertigung einer Abschlussarbeit erhalten Sie Ihr Zertifikat „Fachkraft für Gewaltschutz“.

Dozent*in

  • Susan Alonso-Michel, systemische Beraterin (Identitätsorientiert) und Business Coach

Organisatorisches

Termine:
1. Kursblock: 23.11.206 - 25.11.2026
2. Kursblock: 27.01.2027 -29.01.2027

Teilnehmeranzahl maximal 12

Standort

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